Verbinde dich mit dir und deiner Umwelt

Verbinde dich mit dir und deiner Umwelt

Ein Gastbeitrag von greenyogashop-Botschafterin Johanna

Wir streben nach Verbindung. Doch besonders in oder nach Zeiten großer Unruhe fällt es uns oft schwer mitfühlend mit uns und der Welt zu sein. In diesem Artikel teile ich mit dir, warum wir aus meiner Perspektive nach Verbindung streben und wie du diese kreieren kannst. Ich stelle dir außerdem Werkzeuge aus dem körperorientierten Coaching und Rituale vor, die dir helfen dich mit deinem Körper und deinen Mitmenschen zu verbinden.

Warum streben wir nach Verbindung?

Hast du dich schonmal gefragt, warum wir ständig nach Verbindung streben?
Im Mutterleib sind wir durch die Nabelschnur mit unserer Mutter verbunden, bis wir das Licht der Welt erblicken. Als Kinder sind wir auf die Verbindung zu unserer primären Bindungsperson angewiesen, die für uns sorgt und unser Überleben sichert. Weil wir ohne den „Instinkt“ nach Verbindung nicht überleben könnten, bleibt dieses Bedürfnis für uns so wichtig.

Im Yoga begrüßen und verabschieden wir uns mit dem Wort „Namaste“. Das Wort kommt aus dem Sanskrit (alte indische Schriftsprache) und bedeutet so viel wie: Ich erkenne mich in dir wieder und fühle mich auf diese Weise mit dir verbunden.

Nimm dir jetzt einen Moment, um das gelesene zu fühlen:
Schließe deine Augen, lege deine rechte Hand auf deinen Bauch und deine linke Hand auf dein Herz. FÜHLE deinen Herzschlag und nimm wahr, wie dieser beständig schlägt. Atme tief, bis in den Bauchraum ein und spüre, wie sich dein Brustkorb hebt. Atme langsam aus und spüre, wie sich dein Bauch entleert und der Atem sanft aus deinem Brustkorb entweicht. Über den Atem kannst du dich mit dir verbinden. Ein- und Ausatmung bedingen einander. Genau so ist alles in und um uns herum durch Verbindung bestimmt.

Die Verbindung zu dir ist der Grundstein

Verbindung entsteht für uns auf vielen unterschiedlichen Ebenen. Wir verbinden uns mit Menschen und so entstehen Freundschaften und Partnerschaften. Außerdem verbinden wir uns mit Gedanken, Philosophien und Lebensentwürfen.

Unser Selbstbewusstsein, also das Bewusstsein darüber, dass wir eine eigene Person sind, entsteht mit zwei Jahren. Das Bewusstsein darüber, wer wir wirklich sind und welche Wünsche wir, in Hinblick auf ein erfülltes Leben haben, entsteht über eine lange Zeit. Denn geprägt durch die Konditionierungen unserer Eltern oder der Gesellschaft braucht es manchmal ein wenig, bis wir wirklich erkennen, wer wir sind. Doch ein gesundes Verhältnis zu uns, unserem Körper und unserem Sein, legt den Grundstein für unsere Gefühlswelt und wie wir dem Leben und der Welt begegnen. Wenn du die Verbindung zu dir stärkst, legt das den Grundstein für ein Leben in Verbindung mit deinen Mitmenschen.

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Coaching-Impulse für eine gesunde Beziehung
zu dir und deinen Mitmenschen

Diese Coaching-Impulse helfen dir dabei, eine gesunde Beziehung zu dir selbst aufzubauen,
diese zu stärken und sie dann auf deine Umwelt und deine Mitmenschen zu übertragen.

Raus aus dem Kopf und rein ins Vergnügen!

Manchmal bauen wir uns ein Gefängnis aus unseren Gedanken. So kann keine Verbindung entstehen. Bewegung hilft dir raus aus dem Kopf und dessen Grübeleien zu kommen und die Sicherheit wahrzunehmen, die dein Körper dir bieten kann. Über Bewegung kannst du deine Gedanken einen Moment lang zurückstellen und dich mit deinem Körper verbinden.

Schaffe Raum in dir! Mache Musik an (aktuell mein liebster Track: Naturaleza von Danit/Mose Edit), schließe deine Augen und fange an deinen Körper zu bewegen. Ohne dabei performativ sein zu wollen, sondern bringe deine Gefühle über die Musik und durch Bewegung zum Ausdruck. Erlaube dir große und kleine Bewegungen deiner Hände, deines Kopfes, deiner Arme, deines Oberkörpers und deiner Beine entstehen zu lassen. Probiere aus, wie sich die Bewegung im Stehen anfühlt und auch wie sich die Bewegung im Sitzen oder auf dem Boden anfühlt. Erkunde den gesamten physischen Raum um dich herum! Schau wie es ist, wenn du dich selbst berührst und lasse damit ein Gefühl von „gehalten werden“ für dich entstehen. Halte die Augen, wenn du dich sicher fühlst, geschlossen und verkörpere deine Emotionen. Lade sie ein und spiele neugierig mit dem, was da ist. Was auch immer gegenwärtig ist, darf gefühlt werden!

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Die Verbindung zu dir selbst

Stress und Unsicherheit sowie Gefühle der Angst entstehen oft aus einem Glaubenssatz heraus der lauten könnte: Ich bin nicht genug und kann die Situation nicht meistern. Dieser Glaubenssatz wird dann zu deiner Wahrheit. Nimm dir also bewusst eine Auszeit, in der du den Dingen nachgehst, die dir Freude bereiten. So kann sich der Anteil, der diesen Glaubenssatz in dir aufrecht hält, vielleicht ein wenig entspannen. Kunst, die Natur oder achtsame Bewegung helfen dir dabei, aus dem Kopf in den Körper zu kommen und Kontakt zu deiner Schöpferkraft aufzubauen. Wenn du ein wenig inneren Abstand gewinnen konntest, stelle dir die Frage, ob dieser oder ein ähnlicher Glaubenssatz für dich wirklich wahr ist. Formuliere den Glaubenssatz in ein positives Gegenteil um und finde eine Affirmation, die in dir ein Gefühl der Sicherheit auslöst. Diese Affirmation könnte so etwas sein wie: Ich bin wertvoll. Ich bin in meiner Kraft.

Die Verbindung zu deiner Umwelt

Auch wenn der Kontakt zu Familie und Freunden im letzten Jahr nur eingeschränkt möglich ist und war, kannst du trotzdem eine Verbindung entstehen lassen, die dich stärkt und von der du dich unterstützt fühlst. Eine Verbindung zu unseren Mitmenschen entsteht durch den Austausch untereinander und dadurch, dass du sichtbar wirst – mit all dem, was dich ausmacht. Wie oft bist du mit deinen engsten Vertrauten im Austausch? Wie oft offenbarst du dich mit deinen Gefühlen? Nimm Kontakt auf und zeige dich! Frage dich, ob du in diesem Austausch ehrlich bist und auch deine verletzliche Seite zeigst. Erlaube dir deine Sorgen und Ängste zu äußern und schaffe damit Raum für deine Familie und Freunde, um für dich da zu sein. Bitte um Unterstützung und übe Sätze wie: „Ich würde mich freuen, wenn du mich jetzt unterstützen und für mich da sein könntest“. Räume den gleichen Raum auch deinen Mitmenschen in deinem Umfeld ein!

Zwei Rituale, um in Verbindung zu kommen

1. Dankbarkeit und intuitive Bewegung

Finde eine Tageszeit in der du regelmäßig oder am liebsten täglich einen Moment lang innehalten kannst. Erlebe diesen Moment ungestört. Dann formuliere eine Affirmation oder einen Gedanken der Dankbarkeit. Anschließend manifestiere deine Affirmation durch intuitive Bewegungen. Dieses Ritual muss nicht länger als 10 Minuten dauern, bewirkt aber langfristig das du dich selbstbewusster fühlst und eine intensivere Verbindung zu deinen Bedürfnissen kultivierst!

2. Stärke die Verbindung zu Mutter Erde

Verbinde dich mit der Natur, indem du barfuß durch die Natur gehst. Genieße die Sinneseindrücke, die so entstehen. Sinnlichkeit ist ein besonders kraftvolles Werkzeug, um raus aus dem Kopf und rein in den Körper zu kommen. Es stärkt, macht glücklich und gibt dir Kraft, um dich deinen Zweifeln und Sorgen zu stellen.


Johanna-Huettmann

greenyogashop-Botschafterin

JOHANNA

Johanna ist Yogalehrerin und Coach für Frauen, die sich selbst im eigenen Körper wieder erleben wollen. Ihre Leidenschaft ist es, Frauen durch Yoga, Bewegung, Achtsamkeit und Meditation in ihre eigene Kraft zurückzuführen - sich selbst mit allen Sinnen wieder erleben zu können. Auf ihrem Instagram Kanal postet Johanna regelmäßig Beiträge über Yoga, Selbstreflexion, Selbstliebe und Mindset.

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