Schreiben im Rhythmus des Mondes

Selbsterkenntnis und Wandel mit dem heilenden Ritual des Schreibens

Ein Interview mit Johanna Kramer

Johanna-Kramer

Johanna Kramer

AUTORIN

Johanna Kramer arbeitete einige Jahre im Vertrieb eines Großkonzerns, reiste beruflich viel durch die Welt und kündigte schließlich ihren Job, um sich auf die Suche nach ihrer Leidenschaft zu machen. Seit 2016 verfolgt sie ihren Traum, Schriftstellerin zu werden: „Bücher haben mir schon oft das Leben gerettet. Sie kommen nicht zufällig zu uns, sondern begegnen uns genau im richtigen Augenblick. Ich möchte die Menschen mit meinen Worten berühren. Wenn mir das gelingt, bin ich glücklich.“

In ihrem Mondjournal erzählt Autorin Johanna Kramer von der Poesie und den Wundern unseres Kosmos und zeigt anhand eines einfachen Schreibrituals, warum Schreiben heilsam ist und unser persönliches Wachstum fördern kann. Diese Erkenntnis kommt nicht von ungefähr: Johanna hat über das Schreiben zu ihrer wahren Leidenschaft gefunden und ihren Job in einem großen Unternehmen aufgegeben, um sich als Autorin selbst zu verwirklichen. Nun möchte sie auch anderen helfen, Erfüllung im Leben zu finden: Ihr Mondjournal richtet sich an Menschen, die sich verändern möchten, die ihre aktuelle Situation hinterfragen und die auf der Suche nach Selbstverwirklichung sind. Johannas Erfahrungen als jemand, der den Wandlungsprozess bereits durchgestanden hat, können eine wertvolle Hilfe auf dem Weg dorthin sein. 

Interview

greenyogashop: Du hast deinen Job gekündigt und bist heute Autorin. Wie hast du die Kraft und den Mut aufgebracht, dein Leben so zu verändern?

Johanna: Ich glaube die größte Motivation war vor allem der immer stärker werdende Leidensdruck, den ich verspürte. Mein Arbeitsalltag war wirklich zu einer großen Last für mich geworden, was sich auch irgendwann körperlich bei mir spürbar machte. Nachdem meine Mutter an Krebs gestorben war, wurde mir klar, dass das Leben flüchtig ist und einfach viel zu kurz, um nicht wenigstens zu versuchen, seine Träume zu leben. Man kann also sagen, dass es vor allem zwei Dinge waren, die mich motivierten, mein Leben zu verändern: Die Angst, selbst krank zu werden, wenn ich so weitermachte wie bisher, und mein Leben zu verpassen. Und die Aussicht auf ein anderes, schöneres Leben, in dem ich einer Arbeit nachgehe, die sich sinnvoller anfühlt und mich erfüllt. Auch wenn ich damals überhaupt nicht wusste, wohin die Reise gehen würde, war da doch diese leise Stimme in mir, die mir sagte, dass alles möglich ist und dass es irgendetwas jenseits dieser Büroräume für mich geben musste, das mir und meinem Wesen entspricht. Und was hatte ich schon zu verlieren? Ich hätte mir jederzeit wieder einen guten Job suchen können. Die Risiken bestehen in Wahrheit meist nur in unserem Kopf.

greenyogashop: Was war auf dem Weg deine größte Angst oder Unsicherheit und was hat dir geholfen, weiter zu machen?

Johanna: Ich glaube es waren unterschiedliche Ängste und Unsicherheiten, die sich auf meinem Weg gewandelt und verändert haben. Zuerst war es die Angst, dass es nicht wirklich etwas gibt, das ich gut kann, außer den Dingen, die ich bisher gelernt hatte. Ich musste mich also schon sehr aus meiner Komfortzone heraus bewegen, ungewohntes Terrain betreten und Neues ausprobieren, um in Zukunft etwas anderes machen zu können. Neben finanziellen Ängsten kam auch noch dazu, dass mein Umfeld teilweise ganz anders auf diesen verändernden Schritt reagierte, als ich es erwartet oder erhofft hatte. Ich durfte lernen, selbstsicherer zu werden, mir zu vertrauen und zu dem zu stehen, woran ich glaubte und was mir wirklich wichtig war - auch wenn es Gegenwind gab. Und dann gab es natürlich auch immer wieder Phasen, in denen man sich fragte, ob es alles klappen würde. Ich glaube diese Zweifel sind ganz normal und es gehört zu dem Prozess dazu, dass man durch sie hindurchgeht und sie überwindet. Man wächst und lernt, dem Leben zu vertrauen. Heute weiß ich, wie sehr sich das alles gelohnt hat.

greenyogashop: Was würdest du jemandem raten, der vor dem Schritt einer so großen Veränderung steht?

Johanna: Habe Geduld, plane langfristig, suche Vorbilder und Gleichgesinnte. Ich habe in den letzten Jahren gelernt, dass es oft viel länger dauert, sich etwas Wertvolles aufzubauen, als wir es uns wünschen oder vorstellen. Wenn wir so einen Schritt wagen, dann geht es nicht nur darum, dass wir uns eine neue Arbeit suchen. Stattdessen begeben wir uns auf eine große Reise zu uns selbst. Und das bedeutet, dass wir uns persönlich sehr stark weiterentwickeln werden. Das ist ein Prozess, der Zeit benötigt. Wir können unseren Weg nicht zwanghaft beschleunigen und dürfen nicht zu viel von uns selbst erwarten. Oft erkennt man erst im Nachhinein, welches Geschenk darin liegt. Denn genau das ist es, was uns wachsen lässt und das Vertrauen in uns selbst und das Leben stärkt. Wenn wir das von Anfang an wissen und geduldig dranbleiben, mit langem Atem, dann macht einem das nicht nur vieles leichter, man kann den Weg dann auch wirklich genießen. Vor allem am Anfang kann es sein, dass wir noch sehr unsicher und desorientiert sind. Dann ist es sehr wichtig, dass wir uns mit Menschen umgeben, die uns verstehen und diesen Weg bereits (ein Stück weit) gegangen sind. Meide Menschen, die dich und dein Vorhaben kleiner machen wollen, wenigstens so lange, bis du einen festeren Stand erreicht hast – so hart das auch klingen mag. Vernetze dich mit Vorbildern, lies Bücher über andere Menschen aus dem Bereich, in dem du etwas verändern oder erreichen willst und suche neue Kontakte. Als ich wusste, dass ich Bücher schreiben möchte, habe ich mich damals recht schnell mit anderen Autorinnen vernetzt und es schenkt mir bis heute immer noch so viel Kraft. Plötzlich war ich mit meinen Ideen und meiner Lebensgeschichte nicht mehr alleine und durfte entdecken, dass es vielen anderen genauso so ging. Ich habe neue Freundschaften und treue Weggefährten gefunden, die diese Reise noch viel schöner und aufregender machen. Gleichzeitig sind sie auch zu meinen Arbeitskolleginnen geworden und wir helfen uns gegenseitig mit all den Herausforderungen, die uns das Autorenleben stellt.

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greenyogashop: Welchen Einfluss hatte der Mond auf deinen Wandel?

Johanna: Der Mond war für mich immer eine Erinnerung daran, dass es normal ist, Hochs und Tiefs zu erleben, mich manchmal zeigen zu wollen, mich aber auch regelmäßig von der Welt zurückziehen zu müssen. An Neu- und Vollmond habe ich regelmäßig das Schreibritual durchgeführt, von dem ich im Mondjournal berichte. Es hat mich auf meinem Weg begleitet und sehr bei meiner persönlichen Weiterentwicklung unterstützt. Ich bin mir sicher, dass dieses regelmäßige Ritual maßgeblich zu meinem Erfolg beigetragen hat. Und mit Erfolg meine ich nicht nur den Verkauf meiner Bücher oder das, was man im Außen erkennt, sondern vor allem das, was in mir drin geschehen ist.

greenyogashop: An wen richtet sich das Mondjournal?

Johanna: Das Mondjournal richtet sich an alle Menschen, die sich nach mehr Glück und Wohlbefinden im Leben sehnen, die ihre Intuition und ihr Selbstvertrauen stärken möchten und Zugang zu ihrer inneren Stimme suchen. Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene, jeder kann das Mondjournal nutzen. Man benötigt keinerlei Vorkenntnisse, nur die Lust, regelmäßig zu schreiben oder etwas Neues auszuprobieren. Das Journal leitet zu einem einfachen Schreibritual an, das zu Neu- und Vollmond durchgeführt wird. So schreibt man regelmäßig an zwei Terminen im Monat. Unterstützend zum Mondjournal gibt es meine kostenlosen Mondbriefe. Sie motivieren, dranzubleiben. Wir schreiben gemeinsam. Zwei Mal im Monat verschicke ich dazu eine E-Mail, erinnere an die Neu- und Vollmond-Termine mit weiteren Schreibimpulsen und Informationen zur aktuellen Sternenkonstellation. Wer Interesse hat findet den Link im Journal oder kann sich direkt auf meiner Website in den Verteiler eintragen.

greenyogashop: Welche Botschaft bringt uns der Mond und wie kann sie uns helfen unser Leben zu verbessern?

Johanna: Sei wie der Mond. Folge deinem eigenen Rhythmus.

Wenn wir uns mit der Symbolik des Mondes auseinandersetzen, erfahren wir vor allem etwas über die Bedeutung von Selbstkenntnis und wie wir dadurch Stabilität und Orientierung in unser Leben bringen, zwei Aspekte unter vielen, die der Mond verkörpert. Er lehrt uns etwas über die Bedeutung von Zeit, Rhythmus und den Umgang mit Veränderung. Der Mond steht für die zyklische Natur des Lebens. Wenn wir uns vertrauensvoll darauf einlassen und uns dieser Symbolik öffnen, können wir unser Leben zum Positiven ändern.

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Mondjournal

24,95 €

Wunderschön gestaltet und mit viel Wissen über den Mond: Das Mondjournal erzählt von der Poesie und den Wundern unseres Kosmos; es hilft dir dabei, die Symbolik des Mondes zu verstehen und zeigt dir, warum Schreiben heilsam ist.

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