Part I Detox-Yoga: Unsere Top 4 Asanas

Weihnachten und Silvester sind nun schon ein Weilchen her, die Auswirkungen von Alkohol, Zucker und Co. auf unseren Körper sind aber leider nicht so schnell vergessen. Der braucht eine gewisse Zeit, bis er wieder 100 Prozent ist. Vielleicht spürst du das: Du kannst einfach nicht aufhören an Süßigkeiten zu denken, du bist auch nach der dritten Tasse Kaffee immer noch nicht richtig wach, oder du liegst abends aufgekratzt in deinem Bett, dein Körper fühlt sich an, als würden Ameisen hindurch laufen.

Wenn du dich schlapp, unmotiviert, oder energielos fühlst, dann ist es Zeit, deinen Körper zu entgiften. Kein Wunder, dass Saftkuren, Fasten und Co. zu Beginn eines neuen Jahres besonders boomen. Es geht aber auch einfacher. Roll deine Yoga-Matte aus und folge unseren Top vier Asanas, um deine Verdauung anzuregen und deinen Körper von Abfällen und Giftstoffen zu befreien.

 

Vorteile von Detox-Yoga

Wer regelmäßig Yoga praktiziert, der weiß, wie gut man sich schon nach einigen Minuten auf der Matte fühlt. (Detox-) Yoga hat darüber hinaus noch weitere Vorteile:

- Mehr Energie im Alltag
- Leichteres Einschlafen
- Hormone im Gleichgewicht
- Bessere Verdauung
- Strahlende Haut und glänzendes Haar
- Ein positiveres Lebensgefühl

Yoga ist kein Sport, Yoga ist eine Lebenseinstellung. Aus diesem Grund haben die verschiedenen Asanas in regelmäßiger Praxis nicht nur einen positiven Einfluss darauf, wie sich unser Körper fühlt, sondern auch auf unser Mindset. Wenn du also regelmäßig von negativen Gedanken geplagt wirst, kann ein Mindset Detox in Form einer regelmäßigen Yoga-Praxis wahre Wunder wirken.

 

Unsere Top 4 Detox Asanas

Detox bedeutet nicht zwangsläufig, dass du dich sieben Tage lang ausschließlich von Saft ernähren musst. Mit bestimmten Yoga Asanas kannst du deinen Körper bei der Entgiftung unterstützen, indem der Körper in bestimmte Positionen gebracht wird, wodurch bestimmte Organe stimuliert werden. Schauen wir uns die Asanas genauer an:

#1 Weite Vorwärtsbeuge

Diese Pose ist super für deine Hamstrings und ist nach einem anstrengenden Tag besonders wohltuend. Weil dein Herz sprichwörtlich über Kopf ist, wird der Blutfluss im Körper angeregt. Außerdem wird durch die Beuge der Bauch massiert, wodurch die Verdauung angeregt wird.

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Und so geht’s:
Stelle dich auf deine Matte und mache einen großen Seitwärtsschritt. Bringe deine Hände an deine Hüftknochen und atme tief ein. Beim Ausatmen beginnst du, deinen Bauchnabel in Richtung Wirbelsäule zu ziehen und dich langsam nach vorne zu beugen. Wenn deine Hamstrings flexibel genug sind, kannst du deinen Kopf auf die Matte bringen und die Hände aufsetzen. Achte darauf, dass dein Gewicht nicht auf den Fersen, sondern eher auf dem Fußballen ist. Halte diese Pose etwa fünf Atemzüge.

 

#2 Der Stuhl mit Twist

Diese Asana hat es wirklich in sich. Sie stärkt deine Oberschenkel und sorgt für einen knackigen Hintern. Durch den Twist wird außerdem ein sanfter Druck auf deine Niere, Leber und Milz ausgeübt, wodurch die Verdauung angeregt und das Ausspülen von Giftstoffen gefördert wird.

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Und so geht’s: Stelle dich aufrecht auf deine Matte, Füße hüftbreit. Strecke nun deine Arme nach oben, Handflächen zeigen zueinander, während du langsam deine Knie beugst, ganz als wolltest du dich auf einen Stuhl setzen. Dein Becken solltest du leicht nach hinten kippen, die Fersen sind fest auf dem Boden verankert. Bringe nun deine Hände in Namaste-Haltung vor deine Brust, drehe deinen Oberkörper nach links und drücke mit deinem rechten Ellenbogen gegen die linke Außenseite deines Knies. Dein linker Ellenbogen zeigt gerade nach oben.

Achte in dieser Position darauf, dass deine Knie auf derselben Höhe bleiben. Halte die Pose einige Atemzüge und wechsle dann die Seite.

 

#3 Der dreibeinige Hund

Bei der dreibeinigen Variante des herabschauenden Hundes wird die Durchblutung des gesamten Körpers gefördert und Flüssigkeit in die Lymphknoten geleitet. Sie ist außerdem super entspannend und kann daher sowohl bei mentaler Entgiftung als auch beim Loslassen von Stress, Angst und Traurigkeit helfen.

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Und so geht’s: Ausgangsposition ist, wie sollte es anders sein, der herabschauende Hund. Eine Anleitung für diese wohl bekannteste Asana findest du übrigens hier. Beim Einatmen beginnst du dann, deinen rechten Fuß von der Matte zu lösen und dein Bein in die Luft zu strecken. Für den Anfang sollte die Hüfte dafür geschlossen bleiben, das heißt, dass du dein Bein nur leicht anhebst. Nach einigen Atemzügen hier kannst du dein dein Bein weiter nach oben bringen und die Hüfte öffnen. Für eine besonders starke Hüftöffnung beugst du dein Knie und versuchst, deinen rechten Fuß zu linken Gesäßhälfte zu bringen.

#4 Die Fisch-Pose

Diese Pose ist ein wunderbarer Brustöffner, der die Intercostalmuskeln zwischen den Rippen tief dehnt. Wenn die Dehnung für dich zu intensiv ist, kannst du einfach ein Kissen zur Unterstützung längs unter den Rücken schieben.

Die Fisch-Pose regt außerdem den Stoffwechsel an und kann bei Verstopfung helfen. Es ist eine hervorragende Pose, um Stress loszulassen und auf sanfte Art den Körper zu entgiften.

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Und so wird sie gemacht: Ausgangsposition ist Shavasana - du liegst flach auf dem Rücken, die Handflächen zeigen nach unten. Führe nun deine Hände unter dein Gesäß, Arme parallel, und stütze dich auf deinen Ellenbogen ab, um deinen Brustkorb, Schultern und Kopf von der Matte zu heben. Versuche nun langsam, die Krone deines Kopfes auf die Matte zu bringen. Halte diese Position für mindestens 30 Sekunden.

 

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