Wie du mit Yoga, Ernährung und Co. gesund und fit durch den Winter kommst

Wenn die letzten Blätter erst einmal von den Bäumen gefallen sind wissen wir: Jetzt ist Winter. Für viele ein schrecklicher Gedanke. Dabei muss das gar nicht sein. Denk doch nur einmal an kuschelige Kaminfeuer, heiße Schokolade und flauschige Wollsocken. Wird dir da nicht gleich wärmer? Auch deine tägliche Yoga-Routine und ein gesunder Lebensstil helfen dir, die kalte Jahreszeit besser und vor allem gut gelaunt durchzustehen. Wir stellen dir heute unsere Tipps vor, um mit guter Stimmung und bester Gesundheit durch den Winter zu kommen. Nimm dir eine schöne heiße Tasse Tee und los geht’s.

 

Vitamine, Vitamine, Vitamine

Du kennst sicher das Sprichwort: “An apple a day keeps the doctor away”. Dieses Sprichwort ist nicht nur ein hübscher Reim, auch der Inhalt ist wahr. Im Winter müssen wir unsere Vitaminzufuhr aufstocken, sonst ist die Grippe vorprogrammiert. Besonders geeignet für eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung sind beispielsweise Möhren, die uns viel Vitamin A und Carotin liefern, Wirsing, der schon mit 200 Gramm unseren Tagesbedarf an Vitamin C abdeckt oder Feldsalat, der wohl gesündeste unter den Salat, der reich an Vitamin A und Vitamin C ist. Auch Spinat, Kürbis und Rosenkohl machen sich im Winter besonders gut auf deinem Teller.

 

Ätherische Öle sorgen für lieblichen Winterduft

Ätherische Öle wurden schon zu Zeiten der alten Ägypter für Gesundheitszwecke eingesetzt. Neben ihrer heilenden Wirkung riechen sie aber einfach unglaublich gut und stimulieren unsere Sinne. Im Winter eignet sich Lavendelöl besonders gut, da ihm eine antidepressive Wirkung zugesagt wird. Wenn dich also der Winter Blues einholt, probier es doch mal damit. Auch Oregano Öl ist gut geeignet, da es dem Immunsystem einen ordentlichen Boost geben soll. Wenn du einen Stimmungsaufheller brauchst, nimm doch mal eine Nase Zitronen- oder Pfefferminzöl. Der frisch-fruchtige Duft holt dich garantiert aus deinem Tief heraus.

 

Sonne tanken wann immer es geht

Im Winter schreit unser Körper förmlich nach Sonnenlicht. Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes Kinder des Lichts und brauchen die Sonne zur Bildung von Vitamin D. Bekommt unser Körper nicht genug Sonnenlicht, kann ein Vitamin D Mangel die Folge sein. Dann wirst du dich schlapp, müde und antriebslos fühlen. Versuche daher, so oft wie möglich Sonne zu tanken. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Spaziergang in der Mittagspause? Das ist definitiv gesünder als im beheizten Büro zu sitzen und du wirst dich danach belebt und energiegeladen fühlen. Probier es mal aus!

 

Yoga gegen den Winterblues

Yoga ist natürlich das ganze Jahr über eine gute Idee. Im Winter aber kann dir eine regelmäßige Praxis ganz besonders helfen, deine gute Stimmung zu wahren und fit und gesund zu bleiben. Der Sonnengruß beispielsweise hilft dir dabei, dich warm zu halten und Schmerzen und Steifheit in den Gelenken vorzubeugen. Pranayamas (Atemübungen) boosten das Immunsystem und sorgen für freie Bronchien. Der Effekt wird noch verstärkt, wenn du die Übungen im Park, am See oder auf dem Balkon praktizierst, da die moderate Bewegung an der frischen Luft das Immunsystem besonders intensiv stimuliert. Die kühle Luft befeuchtet darüber hinaus die heizungsgeplagten Schleimhäute, wodurch Viren und Bakterien weggespült werden, und flutet die Lunge mit einer Extraportion Sauerstoff.

 

Drei Yoga Praxis Tipps, um gesund durch den Winter zu kommen

Wie du siehst, sind die Benefits einer täglichen Yoga-Praxis im Winter enorm. Die meditativen Yoga-Übungen sorgen außerdem für ein positives Mindset, was an kalten Tagen so sehr gebraucht wird. Daher möchten wir dir nun unsere drei Top Yoga Praxis Tipps für einen gesundes Immunsystem und ein positives Mindset im Winter vorstellen.

  •  Warm mit Umkehrhaltungen - Umkehrhaltungen wie Kopfstand, Forearm Balance oder Forward Fold halten dich im Winter warm und fit, da sie für eine gute Durchblutung sorgen. Peppe deine Yoga-Praxis einfach mal mit einem Kopfstand (gegen die Tür) auf oder versuche einen Handstand. Die wohl bekannteste Umkehrhaltung ist sicherlich der herabschauende Hund, der eigentlich Bestandteil einer fast jeden Praxis ist.
  • Bring the heat on with Backbends - Bevor du dich an die Backbends wagst, musst du auf jeden Fall bereits gut aufgewärmt sein. Besonders die Schulter- und Hüftpartie solltest du zuvor mit einigen Posen trainieren. Starte dann mit simplen Backbends, wie der Bridge Pose, Cobra Pose oder dem Supported Shoulderstand. Danach kannst du dich an etwas herausfordernde Posen, wie etwa die Camel Pose oder die Wheel Pose, wagen. Versuche dich länger in einer Pose zu halten, um mehr Wärme im Körper zu erzeugen und die Wirbelsäule zu trainieren.
  • Atme Ujjayi während deiner Praxis - Achte darauf, dass du während deiner gesamten Praxis beim Ein- und Ausatmen die Ujjayi-Atmung beibehältst. Ujjayi sorgt als “heated Pranayama” dafür, dass dein Körper sich erhitzt und du ins Schwitzen kommst. Wegen ihrer hitzefördernden Wirkung sagt man auch, dass die Ujjayi-Atmung Schnee zum Schmelzen bringen kann. Darüber hinaus fördert sie Konzentration und Disziplin.

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Oftmals sorgt die Winterkälte dafür, dass wir faul werden und uns nicht vom kuscheligen Sofa wegbewegen wollen. Dies schlägt nicht nur auf die Stimmung, sondern auch auf die Gesundheit und die Fitness. Wenn wir uns in einem Tief befinden, sind wir oftmals besonders anfällig für Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen oder Erkältungen. Nutze daher deine Yogapraxis im Winter, um dein persönliches Wohlbefinden und deine Gesundheit zu fördern. Ein gesunder Lebensstil und eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung tun ihr Übriges, um dich gesund zu halten. 

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