Yoga für Anfänger – Fit in den Sommer

Sich fit und gleichzeitig entspannt fühlen. Wer will das nicht? Weil man mit Yoga genau das erreichen kann ist es so populär. Was sollten Yoga Anfänger beim Start beachten?

Entspannt in die erste Yogastunde Der eine kauft sich eine Yogamatte und eine DVD und legt gleich zu Hause los. Andere recherchieren erstmal nach einem passenden Yogakurs in ihrer Nähe und fragen sich – eventuell schon jetzt leicht schwitzend – was sie als absoluter Beginner wohl für eine Figur machen zwischen den anderen Übenden. Schon in diesem Moment lässt sich yogisches Denken praktizieren: Es ist nicht wichtig, ob es welche im Raum gibt, die es besser können oder ob neben einem jemand noch unfitter ist. Viele Yogalehrer ermutigen die Schüler deshalb auch, nicht im Raum herumzuschauen, sondern bei sich zu bleiben. Ok, also beim Anfängerkurs angemeldet, neu erstandene Yoga Kleidung eingepackt und hin zum ersten Termin des Yogakurses für Anfänger. Man sitzt im Schneidersitz auf seiner Matte und hat drei Oms gesungen. Es geht los. Der Sonnengruß offenbart: Man ist leicht eingerostet und hat durchaus seine Herausforderungen. „Atme in die Dehnung hinein!“, ermutigt der Lehrer. Und genau darum geht es: Während der Yoga Praxis tief zu atmen. Denn dann fährt der ewig unruhige Geist langsam herunter und fokussiert sich mehr auf die Körperwahrnehmung.

Wie fühlen sich die ersten Yoga Übungen an?

Verspannt? Dann einfach auch dies spüren. Widerstände bei einer bestimmten Asana? Auch dies wahrnehmen und weiter atmen. Yoga ist neben den körperlichen Übungen immer auch eine Achtsamkeitsübung für den eigenen Körper. Die Frage „Wie geht es dir?“, beantworten wir im Alltag oft automatisch mit „gut“, ohne hineinzufühlen, ob das wirklich stimmt. Beim Yoga horchen wir in uns hinein und fragen: „Wie geht es mir jetzt in diesem Moment?“. Wer diese Haltung schon bei der Recherche des geeigneten Yogakurses an den Tag legt, weiß: „Ich bin eher der sportliche Typ und will mich auspowern“ oder „Ich fühle mich eher steif und brauche sanfte Übungen für Einsteiger“. Diese Präferenzen am besten bei einem Vorgespräch im Yogastudio abklären, um den richtigen Kurs zu finden. Mit Achtsamkeit zur perfekten Entspannung Wichtig: Sich nicht gleich in der ersten Stunde überfordern. Steigern kann man sich immer noch. Weniger ist oft mehr. Und es hilft definitiv besser, im Hier und Jetzt anzukommen als das Streben nach Schneller-Höher-Weiter, das schon so viele Bereiche des Lebens prägt. Ein gelassener, liebevoller Umgang mit sich und seinem Körper ist das, was uns Yoga lehren kann. Yoga schenkt der Seele eine Umarmung.

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