Sieben Dinge, die du beim Kauf deiner Yogamatte beachten solltest

Noch vor einigen Jahren war die einzige Wahl, die du beim Kauf einer Yogamatte treffen musstest, welche Farbe dir gefällt. Heute gibt es für jeden Yoga-Stil und jede Situation eine andere Matte.

Wichtig neben Farbe und Stil ist, dass dich deine Yogamatte in deinen Übungen und Posen unterstützt und für einen stabilen Untergrund sorgt. Sie sollte außerdem gut verstaubar und tragbar sein, dabei aber nicht an Komfort verlieren. Auch die Nachhaltigkeit deiner Matte sollte beim Kauf eine Rolle spielen.

Die Herstellung deiner Matte hat auf all diese Aspekte einen Einfluss: Wie dick sie ist, aus welchem Material sie ist und welche Textur sie hat, bestimmt, wie gut du auf ihr trainieren kannst und wie sicher du dich dabei fühlst. Achte deshalb beim Kauf deiner Yogamatte auf folgende Eigenschaften:

1. Dicke und Dämpfungsvermögen der Matte:

Die Dicke der Matte bestimmt, wie komfortable sie für dich ist - ist sie zu dünn, könntest du in einigen Posen Schmerzen in den Knien bekommen. Durch eine zu dicke Matte könntest du allerdings die Verbindung zum Boden und somit an Halt verlieren. Besonders Balance-Übungen könnten dir dadurch schwerfallen. Hochwertige Yogamatten passen sich deiner Körperform an und verhindern, dass du auf ihnen einsinkst. Achte beim Kauf daher unbedingt auf die richtige Dicke und das Dämpfungsvermögen, denn dies wird einen großen Einfluss auf deine Standfestigkeit haben.

2. Material:

Das Material, aus dem deine Matte hergestellt ist, diktiert die Struktur, den Halt, den dir die Matte bietet sowie deren Umweltfreundlichkeit. Die meisten Standardmatten sind aus PVC hergestellt. Neuere, umweltfreundlichere Optionen hingegen sind aus natürlichem und recyceltem Gummi, Jute und Bio- oder natürlicher Baumwolle. Wenn du allergisch auf Latex reagierst, solltest du Yogamatten aus natürlichem Gummi vermeiden.

Matten aus PVC eignen sich besonders, wenn dir Langlebigkeit und Strapazierfähigkeit wichtig sind. Auf ihnen kannst du über Jahre trainieren, ohne dass sie großartige Abnutzungsspuren aufweisen.

3. Struktur:

Die Struktur deiner Matte bestimmt, wie gut dein Halt auf ihr sein wird. Während deiner Yogapraxis ist es besonders wichtig, dass du auf einer Matte trainierst, auf der du nicht wegrutscht - Safety first. Rutschfestigkeit ist definitiv eine der wichtigsten Eigenschaften deiner zukünftigen Yogamatte. Sie sollte so konzipiert sein, dass du auch bei schweißtreibenden Übungen einen guten Halt hast. Das Letzte, was du willst, ist während deines herabschauenden Hundes nach vorne und hinten wegzurutschen. Daher solltest du beim Kauf deiner Matte besonders auf die Struktur schauen. Diese wirkt sich außerdem darauf aus, wie sich die Matte für dich unter deinem Körper anfühlt.

4. Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit:

Als Yogis halten wir an dem Grundsatz der Gewaltfreiheit fest und versuchen, unser bestes Selbst freizusetzen. Eine Yogamatte zu nutzen, die am Ende auf einer Mülldeponie verrottet, entspricht daher nicht den Überzeugungen, die das Yoga uns lehren möchte.

Wenn dir die Umweltfreundlichkeit deiner Matte am Herzen liegt, solltest du beim Kauf darauf achten, auf PVC zu verzichten, da es nur sehr schwer zu recyclen ist. Greife stattdessen auf Materialien wie Gummi, Jute oder Baumwolle zurück. Im Gegensatz zu PVC-Matten tendieren diese dazu, etwas dicker und glatter zu sein. Die Auswahl an umweltfreundlichen Matten ist aber heutzutage riesig und du findest sicher eine, die deine Bedürfnisse erfüllt.

5. Pflegeleichtigkeit:

Auf deiner neuen Yogamatte wirst du sicher einige schweißtreibende Stunden erleben. Eine gute Matte ist in der Lage, deinen Schweiß zu absorbieren und sie sorgt gleichzeitig dafür, dass sich Bakterien nicht vermehren. Auf eine gute Reinigung solltest du dennoch nicht verzichten. Je nach Struktur und Beschaffenheit deiner Matte sollte ein einfaches Abwischen mit einem feuchten Tuch genügen, um sie sauber zu halten. Aufwändiger wird es, wenn du auf einer Matte aus Schur- oder Baumwolle trainierst. Einige Yogamatten erlauben es sogar, dass du sie in der Waschmaschine wäschst.

6. Preis:

Yogamatten gibt es mittlerweile in sämtlichen Preiskategorien. In der Regel spiegeln diese aber auch die Qualität und die Umweltfreundlichkeit der Matten wider. Auch das Design und der Name der Marke beeinflussen den Preis.

7. Style:

Nachdem du nun deine Auswahl eingegrenzt hast und Material, Dicke, Struktur und Umweltfreundlichkeit deiner Matte überprüft hast, gibt es nur noch einen Faktor, der sicher eine Rolle beim Kauf spielt: der Style. Die meisten Matten gibt es in einer
riesigen Auswahl an Farben und Mustern. Da heißt es: Wer die Wahl hat, hat die Quall.

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