Fünf Dinge, die du 2018 durch deine Yoga-Praxis lernst

Yoga ist nicht nur ein Sport, durch den du beweglicher wirst, der deine Muskeln formt oder dir zur Entspannung verhilft. Yoga ist wirklich so viel mehr! Wenn du regelmäßig auf deine Yogamatte gehst, lernst du vieles über dich selbst. Regelmäßiges Yoga wird deinen Alltag erleichtern und deine Sichtweise auf das Leben verändern. Was genau du durch deine Yoga-Praxis alles lernst, möchte ich dir in diesem Beitrag erläutern. Vielleicht hilft dir dieses Wissen, 2018 noch bewusster anzugehen.

 

Freundlichkeit im Umgang mit anderen und mit dir selbst

Freundlichkeit im Umgang mit anderen wird im Yoga groß geschrieben. Der respektvolle Umgang mit anderen Kursteilnehmern, Freunden, Familie und auch mit Tieren und der Umwelt ist eines der acht “Yoga-Gesetze”, das einem zur Erleuchtung verhelfen soll.

Allerdings geht es im Yoga nicht nur um den Umgang mit anderen. Auch die Art und Weise, wie du mit dir selbst umgehst ist von großer Bedeutung. Im Yoga lernst du, auf deinen Körper zu hören. Es hilft dir zu verstehen, wann du eine Pause brauchst, was gut für dich ist und was du vielleicht sein lassen solltest. Es geht beim Yoga auch nicht darum, innerhalb einer Woche den Spagat zu lernen oder verrückte Posen zu halten. Es geht darum, deinem Körper etwas Gutes zu tun. Yoga ist keine Bestrafung, wenn du zu viel gegessen hast oder die Wage ein paar Kilo zu viel anzeigt. Yoga ist eher eine Belohnung für deinen Körper. Eine Art Dankeschön, weil er dich nicht im Stich lässt.

 

Atmen bedeutet leben

Der Mensch nimmt etwa 17.280 Atemzüge am Tag. Dies passiert ganz automatisch und wir nehmen es eigentlich meist gar nicht mehr wahr. Das Problem dabei ist, dass wir oftmals zu flach atmen. Dies passiert vor allem durch Stress und Anspannung im Alltag. Yoga hilft uns dabei, wieder bewusst und vor allem tief zu atmen. Schließlich bedeutet Atmen leben. Mit jedem Einatmen nehmen wir Lebensenergie (Prana) auf und nähren damit unseren Körper. Jede unserer Zellen wird so mit ausreichend Sauerstoff versorgt.

Genauso wichtig ist aber auch das vollständige Ausatmen von alter, verbrauchter Energie. Achte doch einmal ganz bewusst darauf, wie deine Atmung aussieht. Ist sie eher flach oder füllst du deine Lungen vollständig mit Sauerstoff? Wenn du dich das nächste Mal in einer Stresssituation befindest, versuche einmal ganz bewusst drei tiefe Atemzüge zu nehmen. Du wirst merken, wie sich dein Körper dann langsam wieder mehr entspannt.

 

Vergleiche bringen dich auch nicht weiter

Ein Blick nach rechts zeigt dir vielleicht, dass dein Matten-Nachbar in der Vorbeuge mit den Fingern den Boden berührt, während deine Hände unbeholfen runter baumeln. Auf unzähligen Instagram-Accounts werden uns immer verrücktere und beeindruckendere Yoga-Posen vorgeführt, wir selbst sehen aber oftmals sogar im herabschauenden Hund noch recht wackelig aus. Aber weißt du was? Darauf kommt es im Yoga gar nicht an! Wichtig ist, dass du es auf die Matte geschafft hast. Yoga ist eine Praxis nur für dich selbst, bei der du nur auf dich und deinen eigenen Körper achten solltest. Von Mal zu Mal wirst du dann besser werden und kannst richtig stolz auf deine Fortschritte sein. Wer sich ständig vergleicht, der verliert schnell an Motivation. Das ist übrigens nicht nur im Yoga so, sondern auch in jeder anderen Lebenslage. Vergleiche bringen dir nichts als Frust. Yoga lehrt dich, dich völlig auf dich selbst zu fokussieren und mit dir selbst zufrieden zu sein. Denke immer daran: Nobody is perfect!

 

Mit Konzentration den Alltag meistern

Manchmal rennen wir wie kopflos durch den Alltag, lassen uns von den kleinsten Dingen ablenken und sind gar nicht bei der Sache. Umso schwerer ist es dann natürlich, Dinge fertig zu kriegen, mit etwas durchzuziehen und Spaß dabei zu haben.

Yoga lehrt uns, dass wir uns konzentrieren müssen, um die besten Resultate zu erzielen. Während unserer Yoga-Klasse konzentrieren wir uns zum Beispiel auf unsere Atmung, auf das Zählen des Lehrers oder auf unser Alignment. Nur wenn wir voll und ganz konzentriert sind, sind wir in der Lage zu hören, was uns unser Körper mitteilt. Und nur dann können wir uns auch in dem, was wir praktizieren, verbessern.

Ebenso verhält es sich natürlich auch jenseits der Yogamatte. Mit einem klaren Fokus und voller Konzentration können wir Dinge einfach besser angehen. Sie gehen uns leichter von der Hand und nur so haben wir die Möglichkeit, im Alltag über uns hinaus zu wachsen.

 

Yoga bringt Ruhe und Gelassenheit von der Yogamatte in den Alltag

Eines der Ziele während der Yogastunde ist, dein System mal komplett runterzufahren und abzuschalten. Das bedeutet, du lässt den Alltag einfach mal Alltag sein und gönnst deinem Gehirn eine Runde Urlaub. Denn durch den ständigen Wechsel aus Übungen und Entspannung während der Yoga-Praxis, kann dein Gehirn einmal alle Gedanken an den Alltag loslassen und alle Sorgen, Probleme und Ängste ausschalten. Stattdessen fokussierst du dich voll und ganz auf dich und deine Atmung. Dadurch baust du nämlich eine sehr wichtige Verbindung auf, nämlich die Verbindung zwischen deinem Körper und deinem Geist. Diese Verbindung ist enorm wichtig für dein Wohlbefinden und sie hilft dir dabei, Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Dies hilft dir auch in deinem Alltag, wenn du mal wieder vor einem Berg voll Problemen stehst, die einfach nicht lösbar zu sein scheinen. Yoga hilft uns dabei, Dinge mit mehr Abstand zu betrachten. So wirken sie auf einmal auch nicht mehr so furchteinflößend und riesig und vielleicht ja sogar lösbar.

 

 

 

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