Selbstliebe: So verliebst du dich in dich selbst

Selbstliebe: So verliebst du dich in dich selbst

Selbstliebe war der Trend-Begriff in diesem Jahr. Einfach überall ist er aufgetaucht: In Zeitschriften, Büchern und ganz groß auf Instagram. Hier wird Selbstliebe als Schlüssel zum glücklichen Leben promotet. Zurecht! Denn wie können wir erwarten, dass uns jemand anderes liebt, wenn wir uns nicht einmal selbst richtig mögen? 

Leider ist es gar nicht so einfach, den Weg zur Selbstliebe zu finden. Es fällt uns leicht, andere zu lieben - unsere Familie, Freunde und Verwandte. Doch geht es darum, uns selbst zu lieben, kommen wir häufig nicht weiter. Dabei ist Selbstliebe essentiell, wenn es um die Bewältigung von eigenen Problemen und von Stresssituationen geht. Auch im Umgang mit anderen fällt gleich auf, wer mit sich selbst im Reinen ist. Wer sich selbst gut leiden mag, der geht einfach entspannter und selbstbewusster durchs Leben und ist anderen Personen offener gegenüber. Denn wer seinen eigenen Wert kennt, der lässt sich von anderen nicht beeindrucken.

Doch ist es möglich, Selbstliebe zu lernen? Hier bekommst du ein klares “Ja!” von uns. Und Yoga ist der Schlüssel zu einer besseren Selbstwahrnehmung und Wertschätzung. 

Wichtig ist jedoch, dass dir klar ist, dass Selbstliebe von Innen kommt. Es ist kein Gefühl, das dir jemand von außen beschaffen kann. Nur du kannst die Liebe für dich finden. Wir erklären dir, wie dich Yoga auf deinem Weg zur Selbstliebe unterstützen kann.

 

#1 Mit Yoga deine Beziehung zu dir selbst heilen

Man sollte meinen, dass keiner den eigenen Körper so gut kennt, wie man selbst, oder? Tatsächlich ist das in den meisten Fällen aber gar nicht der Fall. Denn obwohl wir schon seit Jahren in unserem Körper leben, nehmen wir ihn oft gar nicht wirklich wahr. Er funktioniert einfach und tut meist, was wir von ihm wollen. Größere Beachtung schenken wir ihm daher meist nicht und wenn, dann oftmals nur im negativen Sinne.

Mit Yoga lernst du, deinen Körper wieder wahrzunehmen und zu spüren. Ganz egal, welche Art von Yoga du praktizierst - Hatha, Ashtanga, Vinyasa oder Yin Yoga - wenn du deine Bewegungen mit deiner Atmung verbindest, bist du ganz bei dir angekommen. Während du durch deinen Flow gleitest, spürst du die Bewegungen deines Körpers und erfährst, wo du flexibel bist und wo es nicht weiter geht. Hier gibt es nur eins zu tun: Annehmen und alles einfach loslassen.

 

#2 Mit Yin Yoga innere Blockaden lösen

Yin Yoga ist besonders sanft zum Körper, denn anstatt von einer Asana in die nächste zu fließen, verweilst du in dieser Yogaform minutenlang in einer Pose und wirst zum Beobachter deines eigenen Körpers. Auf diese Weise wird nicht nur die Körperwahrnehmung verbessert, sondern auch emotionale Blockaden gelöst.  Du lernst, die natürlichen Grenzen deines Körpers zu akzeptieren, was oft eine der schwierigsten Übungen ist. 

Mit der Zeit werden durch das lange Halten der Asanas und das langsame Hineinsinken tiefe Schichten des Binde- und Fasziengewebes stimuliert und Verklebungen gelöst. Du wirst merken, wie dein Körper von Mal zu Mal flexibler wird und deine Muskeln sich entspannen. Dadurch entwickelst du eine sehr viel bessere Körperwahrnehmungen und auch Denkmuster verändern sich im Yin Yoga, denn hier gibt es nichts anderes zu tun, als sich seinen Emotionen hinzugeben.

 

#3 Selbstliebe: Von der Matte in den Alltag

Kaum eine andere “Sportart” schafft es, so viel Positivität ins Leben zu rufen, wie Yoga. Yoga bedeutet Liebe, Vertrauen und Frieden und das spürst auch du, wenn du es praktizierst. Diese positiven Gefühle, die du auf der Matte durchlebst, kannst du auch in den Alltag mitnehmen. Versuche, die Ruhe und Zufriedenheit, die du während deiner Yoga-Praxis spürst, ins Leben zu übertragen. Wer braucht schon drei Hobbies, wenn sie eigentlich nur Zeit rauben, oder die neue Stelle als Teamleiter, wenn du dadurch nicht glücklicher wirst? 

Yoga lässt dich erkennen, was dich wirklich glücklich macht und was du wirklich brauchst. Du entwickelst während deiner Praxis nicht nur ein gutes Gefühl für deine Umwelt, sondern auch für dich selbst. Du lernst, dich selbst wieder wahrzunehmen, deinen Körper zu spüren und ihn wertzuschätzen für das, was er tut. Und diese Gefühle sind nicht nur auf die Yogamatte begrenzt. 

Der yogische Lebensstil zieht sich durch dein gesamtes Leben. Er bedeutet Achtsamkeit im Umgang mit allen anderen Lebewesen, er bedeutet gesunde Ernährung, um den Körper zu stärken und er bedeutet ein liebevoller Umgang mit sich selbst. 

© Syda Productions / Adobe Stock

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