Deine kleine Herbst-Yoga-Einheit

Nachdem sich der Sommer länger als erwartet gehalten hat, ist es nun doch endlich so weit. Die ersten Blätter färben sich, so langsam braucht man beim Rausgehen eine Jacke und überall sieht man leckere Suppenrezepte. Alles eindeutige Zeichen, dass der Herbst angekommen ist.

Ich persönlich liebe den Herbst. Seine Farben sind magisch und das Wetter weder zu kalt noch zu warm. Außerdem kann ich mir im Shavasana endlich wieder meine Kuscheldecke überlegen.

 In Europa ist der Herbst die Zeit des Vata Doshas. Dieses besitzt kalte und raue sowie trockene und bewegte Charakteristika.

Auch Menschen, deren Konstitution eigentlich aus nicht so viel Vata besteht, spüren die Auswirkungen: Vielleicht fühlst du dich nervös, aufgeregt oder hast Krämpfe und zitterst. Außerdem merkst du sicher, dass deine Haut, die Lippen und die Schleimhäute trocken werden, die Hände und Füße kalt sind, dein Schlaf unruhiger und du grüblerischer wirst. Auch dies ist Vata zuzuschreiben.

Aus ayurvedischer Sicht ist es daher nur sinnvoll, dass es Suppen scheinbar überall gibt, denn deine Hauptspeise sollte nun warm sein. Außerdem solltest du darauf achten, dein Stresslevel runterzufahren. Hierfür eignet sich unsere kleine Herbst-Yoga-Einheit bestens.

 

Eine kleine Einheit, die wärmt und entspannt

Yoga und Ayurveda gehören zusammen. Aus diesem Grund ist es gut, wenn du nicht nur deine Ernährung nach den ayurvedischen Prinzipien richtest, sondern auch deine Yoga-Praxis. Deine Asanas solltest du jetzt lange halten, denn eine dynamischere Praxis würde das Vata zusätzlich steigern.

 


Sphinx Pose

Lege dich mit dem Bauch flach auf die Matte und drücke deine Fußrücken und deine Oberschenkel kraftvoll in die Matte.

Setze nun deine Ellenbogen unter deinen Schultern auf, die Unterarme liegen flach auf der Matte und sind parallel zueinander.

Atme nun ein und hebe deinen Brustkorb von der Matte.

Achte darauf, dass du Gesäß und Bauch anspannst, um deinen unteren Rücken zu schonen.

 

 

 

 

 


Low Lunge

Ausgehend vom herabschauenden Hund, bringst du deinen rechten Fuß zwischen deine Hände, das Knie befindet sich dabei genau über dem Fußgelenk.

Bringe nun dein linkes Knie auf die Matte und führe es soweit nach hinten, bis du einen angenehmen Stretch in der Hüfte fühlst.

 

 

 

 

 

 

Atme nun ein und richte deinen Oberkörper auf. Nimm dabei auch deine Arme mit nach oben.

Halte diese Position einige Atemzüge bevor du zurück in den herabschauenden Hund gehst und die Asana auf der anderen Seite wiederholst.

 

 


Die Taube

Aus dem Vierfüßlerstand heraus schiebst du dein rechtes Knie nach vorne und bringst es leicht an den äußeren Mattenrand. Der Unterschenkel sollte möglichst parallel sein zum Mattenende.

Dies kann für eine ungeöffnete Hüfte recht schwierig sein, wenn du das Bein also weiter einknicken musst, ist das auch ok.

Dein Knie sowie die Fußoberseite liegen auf der Matte ab. Stütze dich nun mit den Fingern ab und richte deinen Oberkörper auf.

Wenn du merkst, dass die Hüfte noch nicht flexibel genug ist und du nach rechts abrutschst, kannst du auch einen Blockzur Hilfe nehmen und ihn unter deine rechte Gesäßhälfte schieben.

 

 

 

 


Der Drehsitz

Setze dich für diese entgiftende Asana auf die Matte, die Beine streckst du von dir. Bringe als nächstes deinen rechten Fuß über dein linkes Knie und setze den rechten Fuß neben dem Knie ab.

Atme ein und richte deinen Oberkörper auf, während du den linken Ellenbogen an die Außenseite des rechten Knies führst. Die rechte Hand stellst du hinter deinem Gesäß ab.

Atme aus und rotiere deinen Oberkörper nach rechts. Mit jeder Einatmung versuchst du, dich ein bisschen mehr aufzurichten, mit jeder Ausatmung versuchst du, noch ein Stück weiter zu rotieren.

 

 

 


 Plow Pose

Üblicherweise beginnt diese Pose im Schulterstand. Für diesen legst du dich flach auf den Rücken und streckst die Beine in die Luft. Mit deinen Händen unterstützt du dein Becken, sodass du es vom Boden abheben kannst.

Nun beginne langsam, deine Füße hinter deinen Kopf zu führen und sie abzustellen. Achte dabei stets auf deine Halswirbelsäule. Wenn du eine zu große Belastung spürst, solltest du die Übung lieber abbrechen.

Die Arme legst du flach auf der Matte ablegen, die Hände zeigen nach vorne, Handflächen zeigen zur Matte. Versuche, den Rücken so gerade wie möglich zu halten, im besten Fall rundet er sich nur wenig. Halte die Übung so lange wie sie angenehm ist und komm dann über den Schulterstand zurück.

 

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