Der Mondgruß – die Yogaübung zum Ruhe finden und den Tag ausklingen lassen

Unser Yogashop berichtet heute, in der neuen Themenreihe der 10 beliebtesten Asanas, über die Yogaübung – der Mondgruß. Der uns zur Ruhe, uns in unser Gleichgewicht bringt und dadurch wieder erdet . Für alle die den wunderbaren Mondgruß noch nicht kennen, wird diese tolle Yogaübung eine absolute Bereicherung sein und für alle die schon mit ihm vertraut sind, wird dieser Beitrag vielleicht dazu führen um diese beruhigende Yogaübung mal wieder regelmäßig in seinen Alltag einzubeziehen.

Zu Letzt haben wir euch ausführlich über die Yogaübung des Sonnengrußes berichtet. Und da haben wir uns gedacht, dass nun das Gegenstück dazu – nämlich der Mondgruß – in unserer Themenreihe nicht fehlen darf! Wie der Name schon vermuten lässt, ist der Mondgruß eine sehr schöne Yogaübung für den Abend, um den Tag zu verabschieden und wieder zur Ruhe zu kommen um danach in den Schlaf zu gleiten. Wie beim Sonnengruß, handelt es sich auch bei dem Mondgruß, um eine Abfolge von verschiedenen Yogaübungen. Dabei gleiten diese Positionen fließend in einander über. Der Mondgruß soll durch die erfrischende, reinigende Kraft des Mondes unsere Unruhen und unseren Stress bereinigen, so dass wir uns wieder erden und am Ende eines Tages wieder in unserem Gleichgewicht befinden. Nach dieser wunderbaren Yogaübung kann sich unser Körper öffnen, um wieder Aufnahmefähig für neue ruhige Energien zu sein. Damit so Körper, Geist und Seele wieder eins werden. Alle die von dem belebenden Einfluss des Sonnengrußes Gebrauch machen, wollen sicher, nach dem sie den Mondgruß kennengelernt haben, am Abend auf diese wunderbar beruhigende Yogaübung nicht mehr verzichten.Aber der Mondgruß bedeutet nicht nur Yoga am Abend, sondern kann auch sehr heilsam nach einer unruhigen Nacht sein. Damit ihr die volle Wirkung des Mondgrußes spürt, wird er am besten jeden Abend mit 4-6 Wiederholungen praktiziert. Ihr braucht nichts weiter als bequeme Yoga Kleidung und eure Yogamatten und schon kann das ganz persönliche Wellnessprogramm des Abends gestartet werden . Aber wie immer im Yoga, jeder macht die Asanas nach seinem Können und Ermessen. Die Yogaübung beginnt immer mit der linken Seite, beim zweiten Durchgang ist dann die rechte Seite dran. Im folgenden geben wir euch eine kurze Anleitung für die Yogaübung:

Der Mondgruß:

erste Asana – die Berghaltung:

  • du steht gerade und streckst deinen Körper durch
  • richte deine Aufmerksamkeit bei dieser Yogaübung ganz besonders auf deinen fließenden Atem.
  • Schließe deine Augen und stelle dir das Bild des Mondes vor
  • als nächstes öffne deine Augen wieder und führe die gestreckten Arme über die Seite in Richtung Decke, so dass sich deine Hände über dem Kopf schließen. Dein Blick geht leicht zur Decke
  • ausatmend, neigt sich dein Kopf wieder senkrecht.

Zweite Asana – die wiegende Palme:

  • einatmend beugst du deinen Oberkörper nach links vorne. Dabei bleiben die Arme gestreckt nach rechts oben und dein Becken bleibt gerade.
  • ausatmend kommst du in deine Mitte zurück und dein Blick ist nach vorne gerichtet
  • einatmend beuge dann deinen Oberkörper nach vorne rechts, die Arme bleiben wieder gestreckt und du schaust nach nach links oben.
  • ausatmend kommst du dann wieder in die Mitte zurück und richtest deinen Blick nach vorne.

dritte Asana – Mondhaltung:

  • einatmend stelle deine Beine mehr als Hüftbreit auseinander. Dabei zeigen deine Zehenspitzen nach außen. Beuge deine Knie. Lasse deine Hände in Richtung Boden zeigen und winkel deine Ellenbogen dabei an. Die Handinnenseite ist zum Körper gerichtet. Dein Kopf schaut nach vorn. (Halbmondstellung)
  • Strecke nun deine Arme bis auf Schulterhöhe aus und strecke auch deine Beine durch
  • Dabei zeigen die Handinnenseiten nach unten (Vollmondstellung)

vierte Asana – das gedrehte Dreick

  • einatmend drehst deine Füße nach links außen
  • auch dein Oberkörper dreht sich nach links, dabei bleiben deine Arme ausgebreitet und das Becken gerade.
  • Ausatmend geht die rechte Hand in Richtung des rechten Fußes oder Knöchel. Der linke Arm und dein Blick wandern gerade in Richtung Decke.

fünfte Asana – das gestreckte Bein:

  • einatmend bringe die zur Decke gerichtete Hand auch zum rechten Fuß, so dass der Fuß zwischen deinen Händen ist. Der Rücken bleibt durchgestreckt und dein Blick ist nach vorn gerichtet.
  • Führe deinen Kopf zum durchgestreckten Bein. Dabei liegen deine Handflächen auf dem Boden.

sechste Asana – die Gebetshaltung

  • einatmend bringe das linke Bein weit nach hinten. Stelle dich auf die Zehenspitzen, dabei geht die Ferse nach oben. Die Hände bleiben am Boden und der Bilck ist nach vorn gerichtet.
  • Ausatmend lege deine Unterarme auf dem Boden ab und bringe die Handflächen zusammen. Bringe die Stirn auf die Daumen.
siebte Asana – Begrüßungshaltung:
  • richte einatmend deinen Oberkörper auf und bringe deine Handflächen vor deinem Herzen in Gebetsstellung. Drehe dich in eine Hockstelltung. Deine Fußspitzen zeigen leicht nach außen, dabei drücken die Ellenbogen leicht gegen die Knie, so dass eine Dehnung entsteht.
  • ausatmend strecke deine Arme nach vorne, dabei bleiben die Handflächen zusammen. Mache deinen Rücken rund und schaue zum Boden. Die Knie drücken nun die Arme zusammen.
  • Komme einatmend zurück in die Berghaltung und beginne von vorn nun aber mit dem rechten Bein nach vorn.
Viel Spaß beim runterkommen und Mondenergie tanken! Angenehme Ruhe wünscht euch der greenyogashop.

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