Wie du mit Achtsamkeit durch die Weihnachtszeit kommst

Wie du mit Achtsamkeit durch die Weihnachtszeit kommst

Weihnachten ist die Zeit der Liebe, des Friedens und der Besinnung. Leider ist die Weihnachtszeit aber auch häufig eine Zeit des Stresses, des Streits und des ungesunden Essens. Doch dieses Jahr kann das alles anders werden. Achtsamkeit ist das Geheimnis.

Kaum zu glauben, dass Weihnachten schon wieder vor der Tür steht. Wir freuen uns auf das Fest der Liebe, doch gleichzeitig machen sich Sorgen breit: Weihnachten ist nicht nur die Zeit der Liebe, sondern auch die Zeit des ungesunden Essens, des Alkohols und der wenigen Bewegung. Was können wir tun, um dieses Jahr endlich mal stressfrei durch die Weihnachtstage zu kommen? Hier sind unsere Vorschläge.

 

#1 Zelebriere den Moment

Wie oft passiert es, dass der Weihnachtsabend vorüber ist, ohne dass man sich wirklich mal die Zeit genommen hat, ein längeres Gespräch mit den Liebsten zu führen oder den wunderschönen Weihnachtsbaum zu bestaunen? Viel zu sehr sind wir damit beschäftigt, das perfekte Weihnachtsessen vorzubereiten oder vielleicht sind wir in Gedanken sogar schon wieder beim Silvesterabend.

Doch wenn wir mit den Gedanken ganz woanders sind und uns für unser Umfeld keine Zeit nehmen,  feiert es sich wirklich nicht gut. Da hilft nur eins: Raus aus dem Kopf und rein in die Feier.

Versuche einmal, dein Umfeld mit all deinen Sinnen wahrzunehmen. Riechst du den Duft des Tannenbaums? Welcher Weihnachtssong versüßt gerade die Stimmung? Wie ist der Weihnachtsbaum geschmückt? Und wie fühlst du dich im jetzigen Moment?

Beschreibe dein Umfeld so detailliert wie möglich. Identifiziere Farben, Gerüche, Texturen und Geschmäcker. Deine Sinne werden sich so öffnen und du bist voll und ganz anwesend im Moment.

 

#2 Weihnachtsessen mit Genuss: Mit Achtsamkeit schmeckt alles besser

Es ist doch jedes Jahr das Gleiche: An drei Tagen hintereinander gibt es köstliches Essen und jeden Tag nehmen wir uns vor: Heute werde ich mich nicht überfressen. Und dann passiert es doch wieder. Dann ist es Zeit für mehr Achtsamkeit beim Essen.

Bevor du dich auf dein Essen stürzt, schau dir einmal bewusst an, was auf deinem Teller liegt. Welche Farbe hat dein Essen, welche Form und wie riecht es? Bevor es dann an den großen Festschmaus geht, höre in dich hinein: Was möchtest du jetzt eigentlich essen? Was wünscht sich dein Körper?

Wenn du darauf die Antworten hast, kann es losgehen. Doch anstatt dein Essen sofort herunter zu schlingen, versuche einmal wahrzunehmen, wie sich dein Essen auf der Zunge anfühlt. Welche Gewürze kannst du rausschmecken und wie ist die Konsistenz?

Auf diese Weise verlangsamst du dein Essen, kannst jeden Bissen wirklich genießen und gibst deinem Körper die Chance, dir mitzuteilen, wenn er voll ist. So wird das Essen zu einem sinnlichen Fest, das dir ein Gefühl der Zufriedenheit gibt anstatt dich müde und energielos zu machen.

 

#3 Achtsamkeit mit Yoga und Meditation schulen

Wie alles im Leben, braucht auch Achtsamkeit Übung. Es hilft leider nicht, sich einfach vorzunehmen, achtsamer zu sein. Je mehr du Achtsamkeit praktizierst, desto einfacher lässt sie sich in dein Leben integrieren. Hier bieten sich beispielsweise Yoga und Meditation an.

Im Yoga lernst du, dich voll und ganz auf dich und deinen Körper zu konzentrieren. Was um dich herum geschieht, wird ausgeschaltet. Du fließt nur noch von einer Asana in die nächste, atmest und beobachtest, wie dein Körper auf die Übungen reagiert. Du wirst zum Beobachter deiner Selbst. Und genau hier kommt die Achtsamkeit ins Spiel.

Wenn du beginnst, in deinem Leben die Rolle des Beobachters einzunehmen und diese zu kultivieren, wirst du zunehmend fähig sein, verschiedene Sinneseindrücke wahrzunehmen und auf diese zu reagieren. Du wirst aufmerksamer werden und Dinge ganz automatisch realisieren.

Auch mit Meditation schulst du deine Achtsamkeit. Ziel der Meditation ist es nicht, äußere Einflüsse auszublenden. Es geht darum, sie zu realisieren, aber auch wieder loszulassen. Es geht darum, den Körper wahrzunehmen und die Aufmerksamkeit auch dahin zu lenken, wo es ziept und schmerzt.

Indem du lernst, deine Aufmerksamkeit gezielt dahin zu steuern, wo du sie brauchst, kannst du auch Momente in deinem Leben viel intensiver miterleben. Auf diese Weise wird dieses Weihnachtsfest hoffentlich nicht einfach an dir vorbei rauschen. Dieses Jahr kannst du jeden einzelnen Moment genießen.

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